Manfred (Manni) Pfaus, Berlin
  Manfred (Manni) Pfaus,Berlin

Anfänge

In Stichworten:

  • Mit 16 trat er in die Brettener Jungen Union ein.
  • Gleich nach dem Abitur wurde er Mitglied in der CDU.
  • Mit 26 Jahren war er jüngster Kreisverordneter im Kreistag Buchen.
  • Mit 29 wurde er in den Gemeinderat Hettingen gewählt.
  • Er reaktivierte die Junge Union mit Kreis Buchen.
  • Er engagierte sich stark für eine möglichst positive Gestaltung der Gemeinde- und Kreisreform in den Jahren 1971 bis 1974.
  • Er wurde im Gemeinderat der aus der Reform hervorgegangenen "neuen" Stadt Buchen Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterstellvertreter.
  • Bereits 1972 - mitten in seinem zweiten Studium in Heidelberg - wurde er als Zweitkandidat zur Landtagswahl nominiert.

AStA-Vorsitzender

Die Studentenschaft des Pädagogischen Instiruts Karlsruhe wählte Manfred Pfaus 1959 zum Vorsitzenden des Allgemeinen Studentenausschusse (AstA). Er kümmerte sich um die Belange der Kommilitonninen und Komilitonen. Kontakte zum übrigen Hochschulwesen und der Kampf für eine "echte" Hochschulausbildung waren die Themen. In diese Zeit fällt sein erster Flug - nach Berlin.

 

CDU

Bereits kurz nach dem Abitur 1958 trat Manfred Pfaus in Bretten der CDU bei, nachdem er zuvor bereits in der Jungen Union war. Die Philosophie der Sozialen Marktwirtschaft, personifiziert damals durch Ludwig Erhard, hat ihn überzeugt und hält ihn - wenn auch mit Abstrichen - bis heute in der Partei.

 

In Altheim (1960-1964) engagierte er sich nicht parteipolitisch. Von seiner CDU-Mitgliedschaft wusste keiner etwas. Dafür begründete er im Dorf das Volksbildungswerk (heute Volkshochschule) und trug auf diesem Weg dazu bei, den Wandel vom Bauerndorf zur Industrie- und Dienstleistungsgemeinde bewältigen zu helfen. Er engagierte sich im Vereinsleben.

 

Kreistag, Gemeinderat, Stadtrat

1964 wechselte Manfred Pfaus an die Mittelschule (heute Realschule) in Buchen. Schwerpunkte: Physik und Musik. Als aber ein Jahr später eine sichere Planstelle in Hettingen zu besetzen war, ließ er sich dorthin versetzen, nachdem er mit seiner Frau von Altheim nach Hettingen umgezogen war. - Sie war seit 1961 bereits Lehrerin in Hettingrn.

 

1966 suchte die Hettinger CDU einen Kreistagskandidaten. Man hatte von dem neuen Lehrer erfahren, dass er CDU-Mitglied ist. Er ließ sich aufstellen und rutschte - dank Zusammenhalt des ganzen Dorfs - auf dem letzten Platz als Kreisverordneter in den Kreistag des Landkreises Buchen ein. - Hier sammelte er mit 27 Jahren und als damals jüngster Kreisverordneter (das passive Wahlalter lag noch bei 25) seine ersten praktischen politischen Erfahrungen, einschließlich der Erkenntnis, was damals "oben" und "unten" war. (Es gab im Kreistag die "einfachen" Kreisverordneten und die "bedeutenden" Kreisräte. - Heute heißen sie alle so.)

 

Schnell war Pfaus im Dorf und in der Dorfpolitik integriert. So war es kein Wunder, dass er 1969 auch als Gemeinderatskandidat nominiert und gewählt wurde. - Es begann damit auch die Zeit, wo er sich Zeit für Politik und weniger Zeit für die um Marion (1966) und Michael (1968) angewachsene Familie nehmen konnte.

 

Zwei entscheidende Ereignisse sollten für Manfred Pfaus dann wichtig werden:

  • die 68er Bewegung weltweit und in Deutschland
  • und die Gebietsreform in Baden-Württemberg-

Die 68er Bewegung strömte den Atem einer neuen Freiheit aus, dem er sich nicht entziehen konnte. Der Einfluss ging soweit, dass Manfred Pfaus sich in dem von Anfang an geplanten wissenschaftlichen Zweitstudium nicht dem Bauingenieurwesen zuwandte, sondern sich in die "Hochburg der Bewegung", in die Uni Heidelberg begab, um Politik und Wirtschaft zu studieren. - Er hatte sich als "wissenschaftlichen Positivisten" und "politischen Reaktionär" beschimpfen lassen müssen. Die Erkenntnis: Die Antiautoritären waren die Ausgeburt an Intoleranz, begleitet von hoher Ignoranz in der Erkenntnis des Wirklichen und gebährdeten sich als überautoritär. - Das Ende ist bekannt.

 

Die Gebietsreform war von der baden-württembergischen Landesregierung - Große Koalition aus CDU (Ministerpräsident Filbinger) und SPD (Innenminister Krause) - beschlossen worden. Man gründete die Regionalverbände und beschloss die Verschmelzung von Landkreisen sowie die Verschmelzung von Städten und Gemeinden - per Gesetz.

 

Die auch nach 1972 amtierende Landesregierung hat die eingeleitete Reform zielstrebig umgesetz. "Stärkung der Verwaltungskraft" hieß das Motto: Die Landkreise Buchen und Mosbach waren zum neuen Neckar-Odenwald-Kreis zu verschmelzen (Kreisstadt Mosbach!), Teile im Osten kamen zu Hoehenlohekreis. Viele Dörfer um Buchen rum sollten nach Buchen eingemeindet werden. Ähnlich auch in den anderen Gemeinden.

 

"Wutbürger" riefen im Kreis Buchen zum Protest auf. Dorfbürgermeister und ihre Gemeinderäte wehrten sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manfred Pfaus:

Zum 10jährigen Jubiläum des Neckar-Odenwald-Kreises

Es hat viele Aktionen gegeben, zu denen auch Protestfahrten zu den Landtagsfraktionen (NPD-Fraktion eingeschlossen) gehörten. Viele Papiere wurden beschrieben und überreicht. - Manfred Pfaus hat sich an vorderster Front beteiligt. Er wurde erstmals über die Grenzen hinaus bekannt.

 

Zur Landtagswahl 1972 stellte ihn der neue CDU-Kreisverband Neckar-Odenwald zum Zweitkandidaten auf. Dr. Hans Heidler war als Nachfolger von Hugo Geisert (Landrat und MdL) Erstkandidat.

 

Ehrenmedaille in Gold der Stadt Buchen

Bericht Rhein-Neckar-Zeitung

Bericht Fränkische Nachrichten

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Manfred Pfaus

 

Kurfürstendamm 100

10709 Berlin

Tel:  0 160 90568244

 

 

 

 

Stand: September 2017

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